Lösungsansatz
Die angestrebte ganzheitliche Simulation soll das komplexe Verhalten des
Systems Maschine-Arbeitsprozess-Umgebung abbilden. Vorhandene
Softwaresysteme sind aufgrund der beschriebenen Einschränkungen dazu
nicht in der Lage. Zur Lösung des Problems soll ein neuer Ansatz für
eine Architektur von Simulationssoftware angewendet und überprüft
werden. Die Schaffung der Softwarearchitektur gliedert sich in zwei
Teile:
- neue Methoden und Entwicklungsumgebungen für die formale Beschreibung technischer Systeme mit Modellen sowie
- ein zu entwickelnder Code-Generator für spezialisierte, d.h.
modelloptimierte Berechnungsalgorithmen, welche Echtzeitanforderungen
erfüllen.
Es hat sich gezeigt, dass schon sehr begrenzte Modelle eine hohe Zahl an
Informationen benötigen, welche bereits zum großen Teil in anderen
Systemen zur Verfügung stehen. Geometrische Informationen,
Trägheitsmomente, Schwerpunktlagen u.ä. Daten können beispielsweise
direkt aus den Datenbasen verwendeter CAD-Modelle übernommen werden. Um
nicht mit redundanten Daten arbeiten zu müssen, ergeben sich mit dem
Einsatz von Simulationslösungen spezielle Anforderungen. Für die
umfangreichen Simulationsdaten, welche ebenso wie die verschiedenen
Varianten im Kontext mit verwendeten Verfahren und Simulationsläufen
verwaltet werden müssen, sind herkömmliche PLM-Komponenten nur bedingt
ausgelegt. Deshalb ist die Kopplung des Softwaresystems mit
ingenieurtechnischen Informations- und Arbeitswerkzeugen (CAD, PLM) ein
wesentliches Ziel der Software-Umgebung. Diese Kopplung stellt eine
wesentliche Erweiterung vorhandener Software-Systeme, wie sie u.a. von
der CAD Scheffler GmbH entwickelt werden, dar.
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